Fettbewußte Ernährung
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Warum eine fettbewusstere Ernährung? Als 1. : Fett ist lebensnotwendig. Es wird für den Aufbau der Zellmembranen, den Transport und die Aufnahme der Vitamine A,D,E und K und die Herstellung von Hormonen benötigt. Darüberhinaus ist Fett ein höchst effizienter Energieträger und -speicher. Ein Gramm Fett entspricht einer Energiemenge von ca. 9 Kilokalorien, während ein Gramm Eiweiß oder ein Gramm Kohlehydrate nur mit jeweils ca. 4 Kilokalorien zu Buche schlagen. Damit ist Fett mehr als doppelt so energiereich. Nicht sofort als Energie verbrauchtes Fett wird vom Körper als Körperfett gespeichert und kann später wieder zur Energiegewinnung freigesetzt werden.
Hier liegt aber auch das Problem: Da Fett im Gegensatz z.B. zu Kohlehydraten so gut wie keine sättigende Wirkung entfaltet, essen die meisten von uns zuviel Fett, nämlich im Schnitt ca. 130-140 Gramm pro Tag. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt hingegen, dass nicht mehr als 30% der über die Nahrung aufgenommenen Energie aus Fetten stammen sollen. Abhängig vom täglichen Energiebedarf ergibt sich daraus für die meisten von uns ein tatsächlicher Fettbedarf von lediglich 60 bis 80 Gramm pro Tag.
Wieviel Fett pro TAG genau??
Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. sollte die Ernährung bei Jugendlichen und Erwachsenen mit überwiegend sitzender Tätigkeit (Schwangere und Stillende ausgenommen)in den folgenden Grenzen liegen:
Alter / Gramm Fett p. Tag
15-18 Jahre Männer von 100 - 117 g Frauen von 80-93 g
19-24 Jahre
Männer von 72-87 g
Frauen von 61-73 g
25-50 Jahre
Männer von 67-80 g
Frauen von 56-67 g
51-64 Jahre
Männer von 61-73 g
Frauen von 50 - 60 g
65 Jahre und älter
Männer von 53-63 g
Frauen von 47 - 57 g
An den jeweils unteren Grenzen orientiert, kann man in aller Regel mittel- bis längerfristig sogar eine sehr langsame, dafür aber umso nachhaltigere Gewichtsabnahme verzeichnen. (Nach einer gewissen Vorlaufzeit ca. 1 kg pro Monat.)
Wenn man die Pfunde wirklich purzeln lassen will... kann man entsprechend die untere Grenze für sich herrabsetzen! ... aber am besten doch vorher mit dem Hausarzt oder einer Ernährungsberaterin sprechen.. so setzt man sich nicht zu KRASSE Ziele, und hält auch wirklich ohne großen "VERZICHT" durch...
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